TrailRun im Schwarzwald

Laufen, das Dich weiterbringt. Nicht nur weiter.

Trails im Südschwarzwald. Zwei Häuser. Und eine andere Art, Deinen Trail zu erleben.

Die Haltung

Nicht jeder Lauf muss Dich besser machen.

Manche zeigen Dir nur, wo Du gerade stehst. Das reicht.

Wir nehmen das Laufen ernst – und die Leistung auch. Aber sie ist nicht alles. Uns interessiert genauso der Anstieg, an dem Du zweifelst. Der Moment, in dem Du umkehrst. Und das Gefühl danach, das in keiner Statistik steht.

Deshalb gibt es hier keine Bestenliste und keine Zeitnahme. Dafür Trails, Orte und Fragen, mit denen Du herausfindest, was das Laufen mit Dir macht.

Die Orte

Zwei Häuser. Viele Trails.

Sie sind mehr als ein Bett nach dem Lauf. Jedes der beiden hat seine Aufgabe.

Die Pension Villa Waldeck in St. Blasien am Waldrand
Basislager · St. Blasien

Ankommen. Vorbereiten. Aufbrechen.

Die Pension Villa Waldeck ist die Basis für alle, die den Südschwarzwald laufend erkunden wollen. Hier beginnt die Runde, hier wird geplant, ausgewertet und das nächste Vorhaben ausgeheckt.

  • Frühstück, wenn Du früh los willst – und ein Traillunch für den Rucksack
  • Tourentipp für Deine Form, Dein Wetter, Deine Laune – auf Wunsch mit GPX
  • Start für die kurze Runde vor dem Frühstück und für den ganzen Tag
  • Sauna und Trockenraum für danach
  • Ein Frühstückstisch, an dem Erfahrungen geteilt werden statt Zeiten verglichen
Zum Basislager
Das Berghaus Walden mit Terrasse und Blick ins Tal
Berghaus · Muggenbrunn

Raus. Runterkommen. Bei Dir ankommen.

Das Berghaus Walden ist der Gegenpol: 350 Meter Fußweg über dem Dorf, weniger Ablenkung, mehr Wald. Ein ganzes Haus für Dich und Deine Laufgruppe.

  • Selbstversorgerhaus für bis zu 20 – mit Stube, Kamin und Sauna
  • Läufe ohne Pace-Vorgabe und ohne Ergebnisdruck
  • Stille, Notizbuch und Zeit nach dem Lauf
  • Kleine Aufgaben mit persönlichen statt öffentlichen Zielen
  • Ein Ort, an dem Du auch einmal nicht laufen musst
Zum Berghaus
Der Übergang

Geh los. Verlier Dich ein Stück. Komm anders zurück.

Hinter der Tür der Villa Waldeck beginnt Dein Weg. Über den Feldberg, tief hinein in den Schwarzwald. Ein Marathon auf schmalen Pfaden, durch stille Wälder und über Höhen, die Dich fordern werden.

Mit jedem Kilometer lässt Du etwas mehr hinter Dir. Bis irgendwann nur noch der nächste Anstieg zählt. Der nächste Schritt. Dein eigener Rhythmus.

Am Ende des Tages wartet das Berghaus. Allein mit Dir und dem, was der Weg zurückgelassen hat. Oder Du läufst andersherum: vom Berghaus hinüber ins Basislager.

Zwischen den Häusern liegen zwei Wege. Wer beide laufen will, geht auf dem einen hin und auf dem anderen zurück.

Kommst Du mit der Bahn, wird daraus die lange Fassung: drei Etappen vom Bahnhof Freiburg hinauf ins Berghaus, hinüber in die Villa und weiter zum Bahnhof Schluchsee-Aha. Oder einer der beiden Bögen, die Dich über beide Wege zurück zu Deinem Bahnhof bringen.

Zwei Häuser. Ein Weg dazwischen.

Alte Landkarte auf Holz mit der Aufschrift „Übergang – Hinüber zu Dir.“: eine violette Linie führt von St. Blasien in einer großen Runde über den Feldberg durch den Südschwarzwald und zurück
Ein violetter Trail zieht in weiten Bögen an einer Kapelle vorbei durch die Wiesen und dunklen Wälder des Hochschwarzwalds

Kein Transfer. Eine Geschichte.

Der Übergang ist ein Lauf von Haus zu Haus: vom Basislager hinauf zum Berghaus oder vom Berghaus hinüber ins Basislager. Davor und danach liegt je eine Nacht, die Dir gehört.

Zwischen den Häusern gibt es zwei verschiedene Wege. Hin und zurück läufst Du auf dem einen hinüber und am nächsten Tag auf dem anderen zurück.

Reist Du mit der Bahn an, läufst Du die lange Fassung in drei Etappen: Bahnhof Freiburg – Berghaus, Berghaus – Villa, Villa – Bahnhof Schluchsee-Aha. Oder umgekehrt. Und wer an seinem Bahnhof wieder ankommen will, läuft einen der beiden Bögen in vier Etappen über beide Wege: den Seebogen vom Schluchsee aus (Villa – Berghaus – Villa) oder den Talbogen von Freiburg aus (Berghaus – Villa – Berghaus).

Die Strecke ist nicht bloß der Weg zwischen zwei Betten. Und die Fragen sind nicht bloß Beiwerk zum Lauf. Beides gehört zusammen.

Nicht als Coaching. Nicht als Wettkampf. Sondern als Dein Weg.

  1. Der Aufbruch Im ersten Haus lässt Du den Alltag für einen Moment draußen. Keine zehn Seiten Selbstanalyse – drei gute Fragen: Was willst Du hinter Dir lassen? Worüber suchst Du Klarheit? Was möchtest Du wiederfinden?
  2. Der Weg Du läufst in Deinem Tempo über die Höhen. Die Strecke fordert Dich, ohne dass eine Bestzeit daraus werden muss. An ausgewählten Stellen wartet ein Impuls von gretyl. Du kannst ihm folgen. Du kannst ihn liegen lassen.
  3. Das Dazwischen Irgendwo zwischen den beiden Häusern liegt der Teil, den man nicht planen kann: wenn nur noch der nächste Schritt zählt. Kein Programm, kein Vortrag, niemand, der etwas von Dir will. Der Weg ist der Freiraum zwischen Aufbruch und Ankunft.
  4. Die andere Seite Ankommen im anderen Haus. Läufst Du hinauf, warten oben Kamin und Sauna. Aufwärmen, essen, einfach sitzen. Was am Morgen wichtig war, kann von hier aus anders aussehen. Oder auch nicht.
  5. Die Rückkehr Am nächsten Morgen, bevor Du heimfährst, schaust Du noch einmal auf Deine Fragen vom Anfang. Was ist klarer? Was bleibt offen? Auch „Ich weiß es noch nicht“ ist ein gutes Ergebnis.

Der Weg ist vorbereitet

Viel Sorgfalt vorher, wenig Führung unterwegs. Niemand sagt Dir dauernd, was als Nächstes zu tun ist – aber Du läufst auch nicht einfach mit zwei Dateien und einem Schlüssel los.

  • Beide erkundeten Wege zwischen den Häusern als GPX – für die langen Fassungen auch von und zu den Bahnhöfen
  • Wegpunkte: Aussicht, Wasser, Rast, Abkürzungen
  • Ausstiege mit Bus, klar gekennzeichnet
  • Dein Gepäck fährt voraus
  • Frühstück im Basislager, Traillunch im Rucksack
  • Klare Angaben zu Ausrüstung, Wetter und Notfall
  • Das Übergangsheft – Deine Fragen für unterwegs

Der Weg spricht mit Dir

Wenige Fragen, an Stellen, an denen sie passen. Zum Beispiel:

  • Am Anfang Was beschäftigt Dich so sehr, dass Du es mit auf den Weg nimmst?
  • Am Anstieg Was kostet Dich gerade Kraft – und was davon musst Du wirklich weitertragen?
  • Am Weitblick Was siehst Du, wenn Du für einen Moment nicht auf Dein Problem schaust?
  • Am Berghaus Was darf für heute einfach liegen bleiben?
  • Auf dem Rückweg Was nimmst Du mit – und was darf hierbleiben?

Was es nicht gibt: Pflichtaufgaben. Coaching während des Laufs. Erzwungene Stille oder ein Handyverbot. Punkte und Bewertungen. Und kein Versprechen, dass Du danach weißt, was Du wirklich willst.

Für wen ist der Übergang?

Für Menschen, die gern laufen und sich auf langen Strecken selbst steuern können. Für erfahrene TrailRunner, die mehr suchen als Kilometer. Und für alle, die sich zwei Tage nehmen wollen, um Abstand zu gewinnen – weil eine Veränderung ansteht oder der Alltag zu voll geworden ist.

Du brauchst keine Anleitung, wie man sein Leben führt. Nur einen Anlass. Und einen Rahmen.

Ehrlich zur Strecke

Von Haus zu Haus ist es ein langer Tag über den Feldberg, bei wechselndem Wetter. Die Strecke, die wir dafür erkundet haben, misst als ganze Runde – hin und auf anderem Weg zurück – 82,7 Kilometer mit 3.026 Höhenmetern; Zahlen für jede Etappe folgen. Du solltest Erfahrung mit langen Trailläufen und eigener Navigation mitbringen. Realistische Zeiten nennen wir, sobald wir alle Etappen selbst gelaufen sind.

Strecke, Karte und Höhenprofil ansehen

Der Bus ist keine Niederlage.

Wer unterwegs merkt, dass die Kräfte schwinden, entscheidet klug statt stolz. Deshalb bekommst Du vorher eine Übersicht, wo Du aussteigen kannst – und wo nicht. Eine kürzere, moderate Linie mit derselben Geschichte bereiten wir vor.

Allein, begleitet oder mit Deinen Leuten

Die Geschichte ist dieselbe. Du wählst, wie viel Gesellschaft sie haben soll.

Solo

Selbstgeführt, ein Lauftag, je Haus eine Nacht. Die Routen, das Heft, das Gepäck, das Berghaus – alles ist vorbereitet. Den Rest machst Du mit Dir aus.

Begleitet

Wie Solo – und ein Mensch von gretyl hört zu: ein kurzes Gespräch vorher, Fragen eigens für Dich, ein Abschlussgespräch am Ziel. Keine Laufbegleitung, kein Coaching rund um die Uhr.

Gemeinsam

Für zwei bis sechs Menschen, die sich kennen. Gemeinsamer Auftakt, jeder läuft sein Tempo, das Berghaus gehört Euch. Der Austausch am Ende bleibt freiwillig.

Wo wir stehen: Wir sind alle Etappen selbst gelaufen, haben das Übergangsheft geschrieben und den ganzen Ablauf geprobt – Gepäck, Versorgung, Nacht, Rückkehr.

Du musst nicht verändert zurückkommen. Nur mit dem Gefühl, dass diese zwei Tage Dir gehört haben.

Die Trails rund um St. Blasien

Finde Deinen Trail.

Kilometer und Höhenmeter sagen, wie lang ein Trail ist. Nicht, was er mit Dir macht. Deshalb hat bei uns jeder einen Charakter.

Ein violetter Trail windet sich durch ein Schwarzwaldtal zwischen dunklen Tannen, darauf klein ein Läufer

Was brauchst Du heute?

Ab Basislager · früh am Morgen

Der leise Anfang

Die Nebelrunde Albstausee

4,23 km · 88 Hm

Raus, bevor das Tal aufwacht. Eine kurze Runde durchs Albtal, auf der der Nebel noch zwischen den Tannen hängt. Zurück, wenn der Kaffee fertig ist.

  • Kopf freibekommen
  • Zu mir kommen
  • Einfach loslaufen
Zum Trail
Ab Basislager · Rundkurs

Der Perspektivwechsel

Der Domsteig

11,8 km · 406 Hm

Fünf TrailRun-Minuten bis zum Dom, dann hinauf in den Wald. Von oben siehst Du die Kuppel – und den Ort, an dem Dein Tag begonnen hat – immer wieder aus einem anderen Winkel.

  • Perspektive wechseln
  • Neues entdecken
  • Kopf freibekommen
Zum Trail
Ab Basislager · lang, auch in Etappen

Der wilde Trail

Der Albsteig

80,2 km · 2.151 Hm

Schluchten, Wasser, Wald und Höhenmeter: 83 Kilometer, die zweimal an unserer Tür vorbeiführen. Wer genug hat, steigt in den Bus – mit der KONUS-Gästekarte geht es kostenlos zurück.

  • Mich herausfordern
  • Neues entdecken
Zum Trail

Perspektivwechsel

Der Übergang

82,7 km · 3.026 Hm

Der Übergang Geh los. Verlier Dich ein Stück. Komm anders zurück.

  • Mich herausfordern
  • Zu mir kommen
  • Perspektive wechseln
Zum Trail

An jedem Trail steht, wofür er gut ist

Zu jedem Trail entsteht eine eigene Seite mit Karte, Signatur und Dramaturgie – der Domsteig macht den Anfang. Bis dahin bekommst Du im Basislager Deinen Tourentipp.

Was hörst Du,
wenn Du nichts optimieren musst?

Cover des Buchs Mondlichtlaufen von Lars Menger: zwei Läufer auf einem Waldweg, der von leuchtenden Kieseln gesäumt ins Licht führt
Das Buch ab 24.10.2026

Mondlichtlaufen

Wie Du im Dunkeln den Weg nach Hause findest

Eine Trainingsphilosophie für Trailrunner.

Gretyl läuft mehr als je zuvor. Ein Ultra ist gebucht, die Uhr zählt jeden Höhenmeter, und in der Laufgruppe postet jeden Sonntag jemand ein Gipfelfoto. Mit jedem Kilometer wird es lauter. Bis Gretyl merkt, dass sie sich verlaufen hat: müde, getrieben, gefangen in einem Haus aus süßen Versprechen.

Entlang des Märchens von Hänsel und Gretel zeigt dieses Buch, wie Du im Dunkeln den Weg nach Hause findest. Mit den Kieseln, die Du selbst auslegst: Deinem Puls, Deinem Körpergefühl, Deiner Geduld. Mit einem Training, das Dein Leben reicher macht statt voller. Und mit einer Haltung, in der Herz und Trainingsprinzipien zusammengehören.

Dreizehn Kapitel verbinden Erzählung, Trainingswissen und einfache Werkzeuge für Deinen Alltag. Am Ende steht eine wahre Geschichte: von einem Vater, der seine Tochter in den Wald führt, nicht um sie zu verlieren, sondern damit sie dort frei wird.

Dieses Buch ist für Laufenthusiasten und UTMB-Index-Auswendig-Kenner. Für ambitionierte Sportler und Einsteiger, die es gleich richtig machen wollen. Für TrailRunner, die schon einmal an eine Grenze gestoßen sind – und sich fragen, ob dort wirklich Schluss ist.

Für Menschen, die ihrem Tagesplan ständig hinterherlaufen. Die verstanden werden wollen, statt noch einen guten Ratschlag zu bekommen. Die Empathie und Mitgefühl suchen. Und natürlich für alle, die ohne ein gutes Märchen abends einfach nicht einschlafen können.

Ideal als Bettlektüre. Zum Schmunzeln, Wiedererkennen und gelegentlichen Widersprechen. Als kleine Provokation für festgefahrene Glaubenssätze. Und als Einladung, im eigenen Umfeld genauer hinzusehen: Vielleicht braucht der müde Läufer in Deiner Familie oder Deinem Freundeskreis gerade keinen neuen Trainingsplan. Sondern jemanden, der zuhört.

Denn hinter jeder Pace steckt ein Mensch. Und hinter mancher Laufgeschichte ein Märchen, das noch nicht zu Ende erzählt ist.

Für alle, die laufen, um still zu werden.

Leseprobe herunterladen (PDF, 1 MB)
PDF · 4,90 € inkl. MwSt.

Ein Stück Schwarzwälder Kirschtorte, die Kirschen zerlaufen auf dem Teller So viel wie ein Stück Schwarzwälder Kirschtorte hier im Schwarzwald. Nur zerläuft das E-Book nicht.

Warum ich dieses Buch geschrieben habe

Ich werde oft gefragt, wie ich als Trailrunning-Trainer eigentlich arbeite. Mondlichtlaufen ist meine ausführliche Antwort.

In diesem Buch steht, was Du von mir bekommst, wenn wir zusammen trainieren.

Lars MengerTrailrunning-Trainer bei gretyl

Training mit Lars

Was Du bekommst, wenn wir zusammen trainieren

Einen Plan, der zu Deinem Leben passt – und nicht umgekehrt.

Zahlen, die ich ernst nehme, und ein Gespräch, in dem Dein Körpergefühl mindestens genauso viel zählt.

Geduld, wo Du schneller willst, als Dein Körper mitkommt.

Eine Begleitung auf Augenhöhe, die ihr Ziel erreicht hat, wenn Du Deinen Weg selbst findest.

Wer das Buch gelesen hat, weiß, wie ich arbeite. Wenn Du Lust hast, diesen Weg nicht allein zu gehen, sprich mich an.

Training anfragen
Blick von oben auf einen Holzsteg über einem Wildbach im dunklen Wald, daneben ein violetter Trail

Dein KI-Trainer: Werkzeug, kein Orakel.

Fertige Trainings-Apps wissen viel über Durchschnittsläufer – und wenig über Dich. Dein eigener Trainer kennt Deine Knie, Deinen Kalender und Dein Ziel. Und er erklärt Dir, warum er etwas vorschlägt.

  • Einheiten planen – nach einem Konzept, das Du verstehst
  • Läufe nachbesprechen: Was war los, was nimmst Du mit?
  • Muster erkennen in Belastung, Erholung und Befinden
  • Fragen sammeln für das nächste Gespräch mit einem Menschen

Die KI rechnet. Der Wald entscheidet.

Laufanalyse und Diagnostik machen wir selbst. Medizinische Fragen gehören zu Ärztin oder Arzt – daran ändert auch der beste KI-Trainer nichts. Mehr über den zweiten Wald: TechMagic

Die Erlebnisse

Mehr als Kilometer sammeln.

Kleine Formate für einen einzelnen Lauf. Du brauchst dafür keine Gruppe und keinen Termin – nur Schuhe.

Der stille Lauf

Ohne Musik, ohne Vorgabe. Drei Fragen für unterwegs: Was höre ich? Was beschäftigt mich? Was nehme ich wahr, wenn ich nichts optimieren muss?

Die Umkehr-Challenge

An einem festen Punkt entscheidest Du: weiter oder zurück? Es gewinnt nicht, wer am weitesten kommt. Sondern wer weiß, warum.

MicroChallenges

Die unbekannte Abzweigung nehmen. Die Hausrunde andersherum laufen. Den langsamsten Kilometer genießen. Kleine Aufgaben statt großer Wettkämpfe.

Dein eigener Schwarzwald-Pfad

Der Tourentipp aus dem Basislager: eine Strecke für Dein Ziel, Deine Zeit und Deine Form – sportlich, entdeckend oder bewusst ruhig. Auf Wunsch mit einer Frage im Gepäck.

Ein schmaler Trail schlängelt sich in weiten Bögen über eine Wiese
Für Jugendliche auf Anfrage

Junge Trails

Erst die Freude. Dann die Form.

Junge TrailRunner brauchen keinen Trainingsplan aus dem Leistungssport. Sie brauchen Gelände, gute Technik und jemanden, der ihnen zeigt, wie viel Spaß ein steiler Wurzelpfad machen kann.

  • Bergauf, bergab: Schritt, Haltung, Stöcke
  • Trittsicherheit auf Wurzeln, Stein und nassem Laub
  • Orientierung mit Karte, Uhr und Bauchgefühl
  • Respekt vor Wald, Wild und anderen Menschen auf dem Trail

Schnuppertag im Gelände · Trailcamp im Berghaus · für Lauftreffs, Schulen und Vereine nach Absprache.

Die Ausstellung im Berghaus

Läufer im Schmerz / Läufer im Licht

Keine Zieleinläufe. Keine Medaillen. Keine Siegerposen.

Im Berghaus entsteht eine Ausstellung über die andere Seite des Laufens:

  • Die Hände auf den Knien nach dem Anstieg.
  • Der Blick auf den Boden, wenn nichts mehr geht.
  • Der Augenblick, in dem jemand umkehrt – und recht hat.
  • Die stille Freude nach einem Lauf, den niemand bewertet.

Schmerz ist hier keine Heldentat. Überlastung und Verletzung sind keine Auszeichnung. Was uns interessiert, sind die Geschichten dahinter: das vernünftige Umkehren, der Fehler bei der Einteilung, das, was jemand daraus gelernt hat. Und daneben, als Gegenstück: Leichtigkeit, Fluss, unerwartete Freude.

Die Ausstellung wächst mit denen, die hier laufen. Mit Namen oder ohne.

The Dark Side of the Trails
Ein Holzsteg in der Nacht, vom Licht der Stirnlampe erhellt, über dem Steg ziehen Nebelschwaden in die Dunkelheit in Kürze
Niemals allein – 23 Uhr auf dem Steg

„23 Uhr, ein Holzsteg mitten im Wald. Das Licht meiner Stirnlampe reicht ein paar Meter weit, dahinter nur Nebel. Ich bin losgelaufen, weil ich es zu Hause nicht mehr ausgehalten habe – mit mir und mit dem Gefühl, ganz allein zu sein.“

Dann gehe ich raus und laufe. Und merke, dass der Pfad da draußen ein Freund ist, der immer für mich da ist. Er fragt nichts, er bewertet nichts. Er ist einfach da – auch um 23 Uhr, auch im Nebel. Running to stand still: Manchmal laufe ich, um endlich stillzustehen.

Die Online-Ausstellung öffnet im Dezember, die Ausstellung im Haus im Januar 2027.

Galerie betreten

Nicht jedes Bild muss eine Erfolgsgeschichte erzählen. Drei Arten von Geschichten haben hier Platz – und die Leichtigkeit ist kein Gegenbeweis zum Schmerz. Sie gehört zur selben Erfahrung.

Die Grenze

Wenn nichts mehr geht – oder nicht mehr weitergehen sollte.

Erschöpfung, Angst, Ehrgeiz, Selbstfürsorge – und der Unterschied zwischen Durchhalten und Vernunft.

Der Irrweg

Wenn die Wirklichkeit anders ist als die eigene Vorstellung.

Selbstüberschätzung, falsche Planung, Vergleiche, Leistungsdruck – und der unbequeme Umgang mit eigenen Fehlern.

Der Fluss

Wenn das Laufen leicht wird und man ganz im Moment ist.

Freude, Präsenz, Natur – Laufen ohne den Zwang, etwas erreichen oder beweisen zu müssen.
Meine Laufspur im Aufbau

Was bleibt, wenn der Lauf vorbei ist?

Die Geschichte hinter Deinen Kilometern.

Deine Uhr weiß, wie weit, wie hoch und wie schnell. Sie weiß nicht, wie es war. Genau das hält Deine Laufspur fest: ein paar kurze Fragen nach dem Lauf, freiwillig, in Deinen Worten.

Mit der Zeit wird daraus etwas, das keine Jahresstatistik zeigt: welche Läufe Dir guttun. Wann Du Dir Druck machst. Wo Deine Wendepunkte lagen.

  • Deine Einträge gehören Dir – mitnehmen und löschen jederzeit
  • Nichts wird öffentlich, was Du nicht ausdrücklich freigibst
  • Geschichten statt Bestenlisten: Was Du freigibst, kann anderen Mut machen
Ich will unter den Ersten sein
Beispiel

12. Oktober · Waldlauf · 8,4 km

Ein violetter Trail windet sich zwischen alten, bemoosten Bäumen hindurch
Körperlich
Anstrengend, aber gut kontrollierbar.
Im Kopf
Unruhig am Anfang. Frei am Ende.
Der Wendepunkt
„Nach dem Anstieg habe ich aufgehört, ständig auf die Uhr zu schauen.“
Was ich mitnehme
„Ich kann einen Lauf genießen, auch wenn er nicht schnell ist.“
Meine eigene Bewertung
Ein guter Lauf – unabhängig von der Pace.
Trail Base im Basislager

Alles, was Läufer brauchen. Nichts, was sie nicht brauchen.

Kein Spa, kein Schnickschnack. Dafür alles, damit Du morgen wieder laufen willst.

TrailRun-Frühstück

Früh, wenn Du früh los willst. Reichhaltig, regional – und leicht genug für den ersten Anstieg.

Traillunch

Etwas für den Rucksack, bevor es losgeht. Damit Du am Gipfel nicht an Riegel Nummer drei denken musst.

Regeneration

Carb Drink, Sauna, Recovery Boots & Co. Damit die Beine schneller vergessen als Du.

Trockenraum

Für Schuhe und Kleidung nach dem Regenlauf. Morgen früh ist alles wieder trocken und warm.

KONUS-Gästekarte

Bus und Bahn im Schwarzwald inklusive. Für Läufe, die nicht dort enden, wo sie begonnen haben.

Hunde willkommen

Dein vierbeiniger Laufpartner übernachtet in der Villa kostenlos mit.

Trail-Kodex

Wir sind hier zu Gast.

Der Wald war vor uns da und bleibt nach uns. Vier Regeln, damit das so bleibt.

Auf dem Trail bleiben.

Abkürzungen zerstören Böden und Pflanzen. Der Trail ist das Abenteuer – nicht das Querfeldein.

Nichts zurücklassen.

Kein Gel-Tütchen, kein Taschentuch. Was Du hineinträgst, trägst Du wieder hinaus.

Grüßen. Platz machen.

Wanderer, Radfahrer, Förster, Reh: Wir teilen uns den Trail. Ein Lächeln kostet keine Sekunde.

Steine liegen lassen.

Findest Du einen gezeichneten Stein am Rand des Trails, ist er für Dich bestimmt. Was es mit den Gretyl-Steinen auf sich hat.

Lauf los. Lass zurück. Werde neu.

Wo soll Dein nächster Trail beginnen?

Schnür die Schuhe. Der Rest ergibt sich.